Praxis anrufen!

Zahnarztpraxis Dr. / UMF Klausenburg Adrian Surianu
Aureliusplatz 13 · 75365 Calw - Hirsau
Telefon 07051 / 58 2 41 · Telefax 07051 / 50913

Coronavirus

 

Vorsorglich bleibt die Praxis weiterhin geschlossen, bis eine für Patienten und Praxispersonal gefahrlose Behandlung möglich ist. 

 

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

über 200 Wissenschaftler weltweit haben sich am 6.07.2020 in einem offenen Brief an die WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) dafür ausgesprochen:

"Es ist Zeit, sich mit der Übertragung von COVID-19 in der Luft zu befassen"

Link: Coronavirus can float in air and WHO and CDC should tell people that, experts say (CNN auf Englisch)

(Coronaviren können in der Luft schweben und WHO und das Zentrum für Krankheitskontrolle in den USA sollten das der Bevölkerung sagen, sagen die Experten)

 

Link: Offener Brief: Wissenschaftler appellieren an WHO wegen Coronavirus-Übertragung über die Luft

 

Auch Professor Christian Drosten von der Berliner Charité hat bereits am 26.05.2020 gefordert:

Link: Corona-Richtlinien mit Blick auf Aerosole überdenken

 

Nur den aktuellen Richtlinien folgend zu lüften, die Türklinken mehrmals täglich zu desinfizieren und mit einer Mundspüllösung spülen zu lassen (das Virus sitzt auch in der Nase und den Bronchien) kann keine seriöse Lösung für das Covid19-Problem in Zahnarztpraxen sein!

Deshalb bauen wir unsere Praxis dahingehend um, um sicherstellen zu können, dass Patienten /-innen im Behandlungzimmer nicht die Aerosole einatmen, die die vorigen, potentiell Covid19-hochansteckenden Patienten /-innen ausgeatmet haben, oder die Aerosole die bei der zahnärztlichen Behandlung entstanden sind.

Alle Maßnahmen die wir ergriffen haben, haben wir eben deswegen so ergriffen, WEIL WIR UNSERER VERANTWORTUNG GEGENÜBER UNSEREN PATIENTEN GERECHT WERDEN WOLLEN.

Wir hoffen in einigen Wochen unsere Patienten gefahrlos behandeln zu können.

 

Eine nur telefonische Notfallsprechstunde bieten wir an:

Mo,Di, Do von 10-11 und 16-17 Uhr

Mi und Fr von 10-11 Uhr

 

Telefon: 0170 54 081 54

 

 

In akuten Fällen bitten wir Sie, sich andafür ausgestattete Zahnkliniken zu wenden. Diese können Sie erfragen unter www.kzvbw.de oder Tel. 0621 / 38 000 807

 

Bitte bleiben Sie gesund!

 

aktualisiert am 6.07.2020

 

 

Vom 6.05.2020

die nächste Lockerung der Covid19-Maßnahmen steht bevor. Dies ändert aber nichts an der gefährlichen Lage in den Zahnarztpraxen, da die Gefahr bei Zahnbehandlungen durch Aerosole nicht gelöst ist (siehe unten).

Laut wissenschaftlichen Studien sollen in Deutschland aktuell 10 mal so viele Menschen mit Covid19 infiziert sein, als es die offiziellen Zahlen zeigen - also ca. 1,8 mio Menschen die hochansteckend sind.
Laut dieser Dunkelziffer hätten wir in userer Praxis ca. 7 Covid19-infizierte Patienten pro Woche, die es selbst nicht einmal wissen müssen, da sie keine Symptome aufweisen müssen! Würden wir laut den aktuellen Richtlinien behandeln, wäre unsere Praxis eine Virenschleuder.

Die Anleitung der Zahnärztekammer / Kassenzahnärztlichen Vereinigung lautet: wer keine Symptome hat, wird auch nicht geschützt und riskiert in der Zahnarztpraxis seine Gesundheit.

In Deutschland sollen sich nach offiziellen Zahlen des RKI mehr als 10.000 im Gesundheitswesen Arbeitende infiziert haben. Wie hoch ist da die Dunkelziffer? Wie viele Patienten wurden dadurch infiziert? Es handelt sich NICHT um eine Frühlings-Grippe, es können langfristige Schäden bleiben, selbst wenn man keine Symptome hatte.

Entscheidungen zu Lock-down oder Lockerung der Maßnahmen werden unter politischen und vor allem finanziellen Gesichtspunkten getroffen, aber nicht unter gesundheitlichen Aspekten. 

Selbst in Deutschland warnen Experten, dass eine voreilige Lockerung hochriskant sei.

Unsere Praxis ist seit dem 2.3.2020 geschlossen, da es nach medizinischen Regeln unverantwortlich ist, in dieser Covid19-Pandemie klinisch zwischen hochansteckenden aber symptomlosen Covid19-Patienten und gesunden Patienten zu unterscheiden. Mann kann ohne zuverlässigen Test nicht wissen, wer nicht doch ansteckend ist, auch wenn er sich gesund fühlt.

Ein paar spezielle FFP2-Schutzmasken lösen nicht das Problem. Um in der Covid19-Pandemie eine für Patienten gefahrlose Zahnbehandlung zu ermöglichen braucht es bei weitem mehr, als nur am Telefon zu erfragen, ob man Fieber oder Husten hat. 

 

 

Eine nur telefonische Notfallsprechstunde bieten wir an:

Mo,Di, Do von 10-11 und 16-17 Uhr

Mi und Fr von 10-11 Uhr

 

Telefon: 0170 54 081 54

 

 

In akuten Fällen bitten wir Sie, sich andafür ausgestattete Zahnkliniken zu wenden. Diese können Sie erfragen unter www.kzvbw.de oder Tel. 0621 / 38 000 807

 

 

Bitte bleiben Sie gesund!

 

aktualisiert am 6.05.2020

 

* * * * * * *

 

vom 16.04.2020:

 

Sie haben vielleicht gehört oder in der Zeitung gelesen, dass in Zahnarztpraxen selbst Untersuchungen möglich sein sollen.

Sie wundern sich darüber, dass wir geschlossen haben?

Oder wundern Sie sich über das, was Sie gehört oder gelesen haben?

An den medizinischen Grundregeln hat sich nichts geändert. An Infektionsschutz, Hygienerichtlinien und Arbeitsschutz hat sich auch nichts geändert. Auch am Covid19 hat sich nichts geändert, die Infektionszahlen steigen weiter, die Zahlen an Covid19-Verstorbenen steigen nun noch schneller.

Wir wundern uns auch, wie manche Dinge möglich sind.

Die Coronaverordnung wurde am 9.4.2020 dahingehend geändert, dass laut §6a in Zahnarztpraxen nur noch Notfallbehandlungen an gesunden Patienten durchgeführt werden sollten, um Patienten und Personal zu schützen.

Allerdings kann man ohne mehrfachen Labortest immer noch nicht zuverlässig unterscheiden, zwischen gesunden und Covid19-hochansteckenden Patienten die keine Symptome haben. 

Nach Ostern wurden Auslegungshinweise zu §6a veröffentlicht, in denen es im Prinzip heißt, dass alle Behandlungen möglich sind, wenn dabei die geltenden Hygienevorgaben eingehalten werden. Die Coronaverordnung selbst, wurde nicht geändert, sie steht auf der Homepage des Sozialministerium-BW immer noch in der Fassung vom 9.4.2020 (Stand 16.4. um 10.00 Uhr).

Was in den Auslegungshinweisen nicht explizit steht ist: Da wir uns in einer Pandemie in einem Risikogebiet befinden, muss jeder Patient als infiziert angesehen werden! 

Wenn eine Behandlung Leib und Leben der Patienten, des Personals und der Familien der Patienten und des Personals gefährdet, dann darf diese Behandlung nicht durchgeführt werden!

Da es immer noch keine Möglichkeit gibt, die Behandlung lege artis durchzuführen, da bei weitem mehr fehlt, als bloß ein bisschen spezielle Schutzausrüstung, ist es wahr:

Es hat sich nichts geändert.

 

Eine nur telefonische Notfallsprechstunde bieten wir an:

Mo,Di, Do von 10-11 und 16-17 Uhr

Mi und Fr von 10-11 Uhr

 

Telefon: 0170 54 081 54

 

In akuten Fällen bitten wir Sie, sich an dafür ausgestattete Zahnkliniken zu wenden. Diese können Sie erfragen unter www.kzvbw.de

 

 

Bitte bleiben Sie gesund!

 

 Aktualisiert am 16.04.2020

 

* * * * * * *  

 

 Vom 02.04.2020:

 

  • die Sars-CoVid19-Infektionen vermehren weiterhin sich rasant

  • die Zahl der Toten steigt, dabei sind auch junge Menschen davon betroffen

  • die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch – weswegen die Menschen zu Hause bleiben, oder zumindest 2 m abstand halten sollen

  • selbst Friseur-Läden wurden geschlossen!

  • etc.

 

Daher konnte die Entwicklung der Coronaviren-Infektionslage uns in unseren am 2. März getroffenen Einschätzungen leider nur bestärken: die Ansteckungsgefahr durch die beim Zahnarzt entstehenden Aerosole (siehe unten) wurde und wird auch weiterhin von vielen Seiten unterschätzt. Die Gefahr für alle beteiligten ist unkalkulierbar hoch, da das Einhalten der offiziellen Anweisungen für Zahnarztpraxen keine Sicherheit für die Gesundheit der Patienten/-innen und das Praxispersonal bietet.

 

Wie es andere verantworten können, wissen wir nicht. Aber wir können es nicht verantworten, die Gesundheit und das Leben von Patienten/-innen, Mitarbeiterinnen und deren Angehörigen zu riskieren.

 

Eine nur telefonische Notfallsprechstunde bieten wir an:

Mo,Di, Do von 10-11 und 16-17 Uhr

Mi und Fr von 10-11 Uhr

 

Telefon: 0170 54 081 54

 

In akuten Fällen bitten wir Sie, sich an dafür ausgestattete Zahnkliniken zu wenden.

 

Gerne können Sie uns per Email schreiben, wir antworten baldmöglichst.

 

Bitte bleiben Sie gesund!

 

Aktualisiert am 02.04.2020

 

 * * * * * * *

 

Das folgende haben wir bereits am 2. März 2020 geschrieben:

 

 

Schon Sokrates sagte "Ich weiß, dass ich nicht weiß".

 

Leider weiß man viel zu wenig über das Coronavirus.

 

Was wir wissen ist: dieses Virus ist sehr hochansteckend und bei weitem lebensbedrohender als das Grippe-Virus. Es kann eine Inkubationszeit von 14 - 27 Tagen haben. Das bedeutet, Patienten können 14 - 27 Tage lang hochansteckend sein, ohne irgend ein Symptom aufzuweisen und ohne sich selbst krank zu fühlen.

 

Laut Robert-Koch-Institut muss medizinisches Personal bei der Behandlung von an Sars-CoV-2-Erkrankten eine speziellen Schutzausrüstung tragen.

Diese Schutzausrüstung ist auf dem freien Markt für uns als Zahnarztpraxis nicht zu bekommen und wird uns auch nicht zur Verfügung gestellt, weder vom Gesundheitsamt, noch von den Krankenkassen oder den Politikern, die behaupten, sie würden alles tun, um eine Verbreitung der CoV-2-Infektion in Deutschland zu bekämpfen.

 

Ihre Gesundheit liegt uns sehr am Herzen - und unsere Gesundheit auch, da wir Sie auch weiterhin bestmöglich versorgen wollen.

 

Aufgrund der auch in Baden-Württemberg aufgetretenen hochansteckenden Coronavirus-Infektionen haben wir die Gefährdungsbeurteilung in der Zahnarztpraxis laut TRBA 250 (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe) aktualisiert und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

 

Da wir es mit sehr hochkontagiösen Erregern + Aerosolbildung während der Behandlung zu tun haben, müssen wir die Schutzstufe einhalten, denn bei der zahnärztlichen Behandlung entstehen im Mund Aerosole also kleinste Wassertröpfchen, die die im Rachen befindlichen Viren in der Luft verteilen. Atmet man diese Luft ein, gelangen die Viren direkt in die Lunge des Einatmenden.

 

Es tut uns sehr leid, aber in Ihrem und unserem Interesse können wir nicht so lange fahrlässig, da ohne benötigte spezielle Schutzausrüstung, behandeln, bis im Nachhinein festgestellt wird, dass eine infizierte / ein infizierter Patientin / Patient in unserer Praxis behandelt wurde und deswegen alle Behandelten die seitdem bei uns waren, das gesamte Praxispersonal und deren Kontakte in Quarantäne müssen. (siehe geschlossene Kitas, Besucher von Faschingsveranstaltung in NRW, Hotels, Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne, abgesagte Veranstaltungen etc.)

Von den möglichen gesundheitlichen Folgen für die infizierten Behandelten und Behandelnden ganz zu schweigen.

 

Die Praxis bleibt aus Infektionsschutzgründen bis auf weiteres geschlossen. Wir werden hier berichten.

 

In akuten Fällen bitten wir Sie, sich an Zahnkliniken in Stuttgart / Böblingen / Karlsruhe zu wenden.

 

Wir hoffen, so bald wie möglich, wieder gefahrlos für Sie da sein zu können.

 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und hoffen dass Sie uns treu bleiben, schließlich finden diese Maßnahmen in Ihrem Interesse statt.

 

Ihr Team der Zahnarztpraxis

Dr. / UMF Klausenburg

Adrian Surianu

 

 

 

Link: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
Infektionen vorbeugen - Die 10 wichtigsten Hygienetipps

 

 

Öffnungszeiten

Zahnimplantate, Implantologie, Implantate
Montag 8 - 12 und 14 - 18
Dienstag 8 - 12 und 14 - 18
Mittwoch 8 - 12
Donnerstag 8 - 12 und 14 - 18
Freitag 8 - 12

News

Hier finden Sie Neuigkeiten aus unserer Praxis, der Gesundheitspolitik und der Zahnmedizin...

→ weitere Informationen